Geschichte

Müller Werkzeuge –

Handwerkskunst mit einer langen Tradition


1675


Es war 1675 als unser Betrieb erstmals urkundlich erwähnt wurde. Damals stellte Peter Müller in Steindorf im Bezirk Murau in der Steiermark als Zeug- und Hackenschmied Hacken, Pickel, Hauen und Keile her. Auf ihn folgten viele weitere Generationen, von denen einige für besondere Neuerungen sorgten.

Geschichte vom Müller Hammerwerk - 1675
Unser Werkzeug für Holzarbeiten hat eine lange Tradtion

1785


So verlegte Martin Müller zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert den Standort des Unternehmens nach Turrach, das damalige Zentrum der Eisen- und Stahlerzeugung. Aufzeichnungen belegen, dass Martin Müller den damals weltberühmten Paaler Gussstahl zur Herstellung seiner hochwertigen Werkzeuge verwendete.

1884


Ein weiterer Standortwechsel erfolge 1884 durch Bartholomäus Müller. Durch ihn wurde der Standort nach Himmelberg in Kärnten verlagert, wo durch den Bach Tiebel, der im Winter nicht zufror, erstmals eine ganzjährige Produktion stavinden konnte. Bartholomäus wollte der Industrialisierung weitestmöglich enwliehen und gleichzeitig dem Mitbewerb einen Schritt voraus sein.

Müller Hammerwerk 1884
Leonhard Müller senior

1901


Der jüngste Sohn von Bartholomäus Müller, Leonhard, übernahm den Familienbetrieb mit seinen inzwischen 6 Mitarbeitern. Er erschuf die Marke „I.H.S.“ und erreichte somit eine Abgrenzung seiner Produkte. Er schuf innovatives neues Werkzeug für Holzarbeiten, die zum Beispiel auch für Linkshänder geeignet waren. Allein 95 % der Produkte waren damals schon für den Export vorgesehen.

1917

(Ein negatives Ereignis mit einem positiven Effekt: Der Umzug nach Frantschach-St. Gertraud aufgrund eines Feuers)


Am 6. Dezember 1917 brannte die Schmiede bis auf ihre Grundmauern nieder. Der Schaden war immens und es war unmöglich dort noch weiter zu produzieren. Das hielt Leonhard Müller nicht davon ab, weiter Werkzeuge herzustellen. Anstatt zu resignieren, machte er sich auf die Suche nach einem neuen Produktionsstandort und wurde in Frantschach-St. Gertraud, in Süd-Kärnten fündig. Das dort stillstehende Hammerwerk war voll ausgestattet, an die Eisenbahn angebunden und besaß sogar eine eigene Turbine zur Stromproduktion. Somit war man endgültig unabhängig von der Wasserführung eines Baches oder Flusses. Nur 83 Tage nach der Zerstörung in Himmelberg unterschrieb Leonhard Müller den Kaufvertrag für die Schmiede in Frantschach-St. Gertraud.

Reklame aus den 20er Jahren

1929

(Der Wiederaufsieeg nach der Weltwirtschaftskrise)


Die Schmiede erlebte eine Hochkonjunktur, die Belegschaft hatte sich auf 20 Mitarbeiter erhöht. Jedoch blieb auch das Hammerwerk Müller vom Börsencrash im Jahr 1929 und der anschließenden weltweiten Rezession nicht verschont. Sämtliche Mitarbeiter mussten in den darauffolgenden Jahren entlassen werden, sodass nur noch Leonhard Müller und sein damals erst 17-jähriger Sohn in der Schmiede produzierten. Sie füllten die Lagerräume bis unters Dach, sodass Leonhard die Schmiede nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges an seine drei Söhne, Josef, Hans und Erwin übergeben konnte.

1966


Die drei Männer machten das hochwertige Werkzeug für Holzarbeiten auch im Ausland wieder bekannt und brachten 1966 ihren ersten Katalog auf den Markt. Dieser zeigt den Erfindergeist und die Diversifikation innerhalb der Nische.

Werkzeug für Holzarbeiten
Das Team vom Müller Hammerwerk

1989

(die 13. Generation passionierter Schmieden)


1989 übergaben die drei Söhne Leonhards das Hammerwerk an ihre jeweiligen Söhne Seppi, Wolfgang und Leonhard weiter. Seppi und Wolfgang führen bis heute das Unternehmen und sind damit die 13. Generation, der Schmiedefamilie Müller. In jedes der Produkte fließen daher die Erfahrungen und die Handwerkskunst aus mehreren Jahrhunderten ein.